Rote Tränen (kartoniertes Buch)

Die Zerstörung der Arbeiterkultur durch Faschismus und Nationalsozialismus, Zwischenwelt 14, Jahrbuch für Kultur und Literatur des Exils und des Widerstands
ISBN/EAN: 9783854358329
Sprache: Deutsch
Umfang: 416 S.
Einband: kartoniertes Buch
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Die vielgerühmte Arbeiterkultur der Zwischenkriegszeit ist nicht einfach durch den sozialen Wandel marginalisiert worden. Sie ist durch Faschismus und Nationalsozialismus systematisch unterdrückt, umfunktioniert, ihrer führenden Köpfe beraubt worden. Die Folgen sind bis heute spürbar. Dieses Buch erhebt Einspruch gegen die stillschweigende Hinnahme eines historischen Verbrechens. Das neue Jahrbuch Zwischenwelt (Band 14) der Theodor Kramer Gesellschaft fasst die Ergebnisse der im November 2014 in Wien abgehaltenen internationalen Tagung zur "Zerstörung der Arbeiterkultur durch Faschismus und Nationalsozialismus (in memoriam Herbert Exenberger)" zusammen. Es enthält Beiträge von Gabriele Heinisch-Hosek, Josef Weidenholzer, Harald Troch, Alexander Emanuely, Jürgen Doll, Ester Saletta, Wolfgang Fritz, Sabine Lichtenberger, Primus-Heinz Kucher, Evelyn Adunka, Derek Weber, Irene Suchy, Klaus-Dieter Mulley, Eva Geber, Bernhard Zimmermann, Yves Müller, Vera Freud, Marcus G. Patka, Christine Roiter, Konstantin Kaiser, Paul Dvorak, Christian Zech, Andreas Marquet, Helene Belndorfer, Andrea Neugebauer, Lisa Sinowatz, Heinz Kienzl, Ingrid Dorner und Peter Schwarz. Jahrbuch Zwischenwelt wurde 1990 als ein Jahrbuch für antifaschistische Literatur und Exilliteratur konzipiert, ein Forum der Diskussion und Information über Probleme und Inhalte einer antifaschistischen Kultur. Von den 14 Bänden sind acht im Drava-Verlag erschienen.
Konstantin Kaiser, Studium der Philosophie und Politologie; freier Schriftsteller und Literaturwissenschaftler; Mitbegründer der Theodor Kramer Gesellschaft und der Österreichischen Gesellschaft für Exilforschung. Jan Kreisky, Studium der Geschichte und der Internationalen Entwicklung; wissenschaftlicher Mitarbeiter der Theodor Kramer Gesellschaft. 2007-10 wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Österreichischen Integrationsfonds. Sabine Lichtenberger, Studium der Geschichte und Volkskunde; wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Gewerkschafts- und AK-Geschichte, AK-Archiv in der Arbeiterkammer Wien.